Wusstest Du, dass etwa 34% der Brustkrebsüberlebenden von Müdigkeit sogar 5-10 Jahre nach der Diagnose und der Brustkrebstherapie berichten?
Quelle: Fatigue in long-term cancer survivors – British Journal of cancer
Damit ist Müdigkeit und ich spreche nicht von Fatigue, also langfristig ein Thema, mit dem sich Brustkrebsüberlebende beschäftigen müssen, auch nach Therapieende.
Wenn Du also auch damit zu tun hast, so kannst Du damit jetzt etwas gelassener umgehen, ohne Dir Sorgen zu machen, dass etwas mit Dir nicht stimmt.
Denn was zusätzlich zu der belastenden Müdigkeit hinzukommt, ist das Gefühl, dass etwas mit uns nicht stimmt.
Das geht sogar so weit, dass wir uns rechtfertigen, Gründe suchen und uns am Ende selbst die Schuld geben, dass wir es nicht schaffen, im Alltag zu bestehen.
Um so tröstlicher kann es sein, dass Du damit nicht alleine bist und dass Du sogar sehr viel tun kannst, damit es Dir langfristig besser geht und Du wieder mehr Energie hast.
Die Gründe für die Müdigkeit sind natürlich vielfältig und individuell sehr unterschiedlich.
Zum einen können die anstrengenden Therapien die Ursache sein oder auch die Antihormontherapie ,die Dich vorzeitig in den menopausalen versetzt.
Dazu kann noch ein dysreguliertes Nervensystem eine Rolle spielen, nächtliches Gedankenkreisen, Ängste und Sorgen über eine eventuelle Widererkrankung und noch vieles mehr.
Mit sanften Bewegungen, Yoga, das speziell auf die Bedürfnisse von Krebspatienten abgestimmt ist, Atemtherapie und Pflanzenessenzen ist es möglich, wieder in einen regulierten zustand von Körper und Gedanken zu kommen.



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